Galerie Sievi
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Attrappe
bellheim Berlin
Ein riesiger, verlassener Salon, vollkommen symmetrisch, mit Bogenfenstern und einer Decke, die von Feuchtigkeit und Zeit zerfressen ist. Ein Kronleuchter hängt noch immer, fast absurd, über der Ruine. Die frontale Komposition erinnert an die Becher-Schule der Architekturfotografie. Jeanne Fredac ist eine französische Fotografin, deren Arbeit vergessene Innenräume und verlassene Orte dokumentiert und in ihrem Verfall eine stille, melancholische Schönheit offenbart, die die Ruine in Erinnerung verwandelt.
Eingang
Le rideau rouge et l’armoire verte
Lolypool
Notaufnahme
Ein abgenutztes Holzschild, das an grünen Krankenhausfliesen lehnt – eine in der Zeit erstarrte Dringlichkeit. Die Luft scheint noch immer nach Desinfektionsmittel und altem Holz zu riechen. Jeanne Fredac fängt die stille Gewalt vergessener Einrichtungen ein und verwandelt klinischen Verfall in eindringliche Schönheit.
Ohne Titel
Ein karger Raum, dessen Wände ihre Oberflächen in großen, abstrakten Farbflecken gelb, rot, dunkelgrün abgelegt haben und so etwas schaffen, das fast wie ein zufällig entstandenes Gemälde wirkt. An der Rückwand steht ein Metallheizkörper. Der staubrote Boden verleiht der Komposition Halt. Jeanne Fredac ist eine französische Fotografin, deren Arbeit vergessene Innenräume und verlassene Orte dokumentiert und in deren Verfall eine stille, melancholische Schönheit offenbart, die Ruinen in Erinnerungen verwandelt.
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